Kugelfangsanierung

Bundesbeiträge

Nach Artikel 32e Umweltschutzgesetz beträgt der Bundesbeitrag bei 300m-Anlagen Fr. 8'000.- pro Scheibe, bei allen anderen Anlagetypen 40% der Gesamtkosten. Voraussetzung ist, dass ab dem 31. Dezember 2020 nicht mehr in den Boden geschossen wird.

Kantonsbeiträge

300m-Schiessanlage
Die Verteilung der Kosten für die Sanierung von 300m-Schiessanlagen (Dekontamination des belasteten Bodens) wird entsprechend der altlastenrechtlichen Praxis vorgenommen. Diese sieht vor, dass die nach Abzug der Bundesgelder für die Sanierung von Schiessanlagen (Fr. 8'000.-- pro Scheibe) verbleibenden Kosten zwischen dem Verhaltensstörer (Verursacher) und dem Zustandsstörer aufgeteilt werden. Als Zustandsstörer gilt der Inhaber eines Standortes. In der Regel ist dies der Eigentümer des Grundstücks, ausnahmsweise aber auch der Pächter, Mieter oder Verwalter. Dieser Zustandsstöreranteil wird bei den 300 m-Schiessanlagen der Gemeinde übertragen, die gemäss Art. 7 der Schiessanlagen-Verordnung für die Errichtung und den Betrieb der 300m-Schiessanlage verantwortlich ist. Der Zustandsstöreranteil beträgt bei 300m-Schiessanlagen zurzeit 20%.

Die nach Abzug der Bundesbeiträge verbleibenden Kosten entsprechen 80% und müssen durch den Verursacher (Schützenverein(e)) der Belastung getragen werden. Da die Schützenvereine meistens nicht zahlungsfähig sind, wird deren Anteil zum grössten Teil durch den kantonalen Abfallfonds getragen. Der/die Schützenverein(e) müssen sich aber als Verursacher mit mindestens Fr. 1'000.-- pro Scheibe bzw. mindestens Fr. 10'000.-- pro Anlage an der Sanierung beteiligen. Bei hohem Vereinsvermögen kann der Beitrag auch höher angesetzt werden*). Dieser Betrag wird dem Verursacheranteil, welcher vom Kanton übernommen wird, abgezogen und ist durch die Gemeinde einzuziehen bzw. wird dem Gemeindeanteil zugerechnet
  

Fragen betreffend Kugelfang Sanierungen und Entsorgungen sind zu richten an
Walter Meer
079 442 18 65
walter.meer@oassv.ch